DTFB

Deutscher Tischfußballbund e.V. (DTFB). Er ist der Zusammenschluss der nationalen Landesverbände mit ca. 5.000 Spielern (Stand 02/2016) und ca. 300 Vereinen (Stand 02/2016) deutschlandweit.

DTFB ist die offizielle Abkürzung für Deutscher Tischfußballbund e.V. Er ist der Zusammenschluss aller nationalen Landesverbände. Er hat seinen Sitz in der hessischen Gemeinde Hünstetten und umfasst über ganz Deutschland verteilt aktuell ca. 300 Vereine (Stand 02/2016), Tendenz steigend. Offiziell sind 5.000 Spieler (ebenfalls Stand 02/2016) Mitglieder dieser beim DTFB eingetragenen Vereine. Aktueller Präsident des DTFB ist Klaus Gottesleben (Stand Januar 2017, Hessen).

Die größte Aufgabe des Verbandes liegt hauptsächlich in der Entwicklung, Förderung und Organisation des Kickerns innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Zu diesem Zweck richtet der DTFB viele nationale Turniere und Turnierserien aus und betreut diese. Außerdem betreut der DTFB eine Reihe zahlreicher weiterer Projekte rund um den Kickersport. Hierbei stehen immer die ethischen Aspekte im Vordergrund.

Die Geschichte des DTFB begann vor mehreren Jahrzehnten. Als Folge mehrerer neu gegründeter Vereine, aus der die ersten Landesverbände hervorgingen (die sich bereits ab Anfang der Sechziger Jahre gründeten) war schnell klar, dass ein nationaler Dachverband her musste, der die deutschlandweiten Tischfußballinteressen auch international strukturiert vertritt. Am 20. Juni 1969 wurde deshalb der Deutsche Tischfußball Bund gegründet – damit einhergehend auch die Geburtsstunde einer neuen Sportart. Dies geschah in Verbindung mit der 3. Deutschen Tischfußballmeisterschaft in Mannheim.

Die ersten organisierten Länderduelle gab es Anfang der Siebziger Jahre in der Schweiz, Holland und Belgien. 1978 wurde die erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Ebenfalls wurde eine Bundesliga organisiert. Damals noch der Unterschied: Die Meisterschaft wurde auf individuellen Kickertischen, die Bundesliga auf einem einheitlichen Kickertisch ausgetragen. Mitte der Neunziger wurden die beiden Wettbewerbe verschmolzen.

Bis heute wird der Kickersport kontinuierlich weiterentwickelt – und das, obwohl es in der langen Geschichte des Verbandes viele Hochs und Tiefs gab. Doch die stetig steigende Popularität des Kickerns ist auch auf die gute Arbeit des Deutschen Tischfußball Bundes zurückzuführen und beinhaltet ebenfalls die hervorragenden Beziehungen zu den Verbänden rund um die Welt.

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